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Liriomyza spp.
Minierfliegen der Gattung Liriomyza lassen sich in der Regel nur über die männlichen Genitalien oder über die Analye der Enzymmuster einiger Individuen bestimmen. Minierfliegenarten haben alle einen grossen Wirtskreis und können Kulturen aus vielen verschiedenen Pflanzenfamilien befallen. Die Weibchen legen ihre Eier in das Blattgewebe hinein. Die Anzahl pro Weibchen abgelegter Eier ist artspezifisch und beläuft sich auf rund 50 bis 150 Eier. Die Larven entwickeln sich über drei Larven- und ein Puppenstadium als Blattminierer und richten oft großen Schaden an. Im letzten Larvenstadium verlässt die Larve die Mine durch eine von ihr angelegten Schlitz in der Blattoberfläche. In den meisten Fällen lassen sich die Larven dann auf den Boden fallen, wo sie sich in Ritzen und Spalten in der Nähe der Oberfläche verpuppen. Ein Teil der Larven verpuppt sich allerdings auch auf der Pflanze, zum Beispiel in Blattachseln oder anderen Strukturen. Nahrung der Weibchen ist Zellsaft der Pflanzen. Dabei zerreißen sie die Zellen des darunterliegenden Gewebes mit dem Legebohrer, um dann den austretenden Zellsaft mit den Mundwerkzeugen aufzutupfen. Die Männchen ernähren sich von Honigtau und Nektar.

Textteile © Dr. J. E. Frey, Agroscope (Schweiz)

Liriomyza spp.

Minierfliegen der Gattung Liriomyza lassen sich in der Regel nur über die männlichen Genitalien oder über die Analye der Enzymmuster einiger Individuen bestimmen. Minierfliegenarten haben alle einen grossen Wirtskreis und können Kulturen aus vielen verschiedenen Pflanzenfamilien befallen. Die Weibchen legen ihre Eier in das Blattgewebe hinein. Die Anzahl pro Weibchen abgelegter Eier ist artspezifisch und beläuft sich auf rund 50 bis 150 Eier. Die Larven entwickeln sich über drei Larven- und ein Puppenstadium als Blattminierer und richten oft großen Schaden an. Im letzten Larvenstadium verlässt die Larve die Mine durch eine von ihr angelegten Schlitz in der Blattoberfläche. In den meisten Fällen lassen sich die Larven dann auf den Boden fallen, wo sie sich in Ritzen und Spalten in der Nähe der Oberfläche verpuppen. Ein Teil der Larven verpuppt sich allerdings auch auf der Pflanze, zum Beispiel in Blattachseln oder anderen Strukturen. Nahrung der Weibchen ist Zellsaft der Pflanzen. Dabei zerreißen sie die Zellen des darunterliegenden Gewebes mit dem Legebohrer, um dann den austretenden Zellsaft mit den Mundwerkzeugen aufzutupfen. Die Männchen ernähren sich von Honigtau und Nektar.

Textteile © Dr. J. E. Frey, Agroscope (Schweiz)

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