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Orchestes hortorum
Der Weißfleckige Eichen-Springrüssler (Orchestes hortorum) ist [url=https://www.cecidologie.de/images/Regionen.png]paläarktisch[/url] verbreitet. Das Areal reicht von Europa über Vorderasien bis nach Sibirien. In Mitteleuropa gilt die Art als weit verbreitet, aber selten. 2025 wurde er erstmals für Madeira gemeldet. Man findet die Art von April bis September bevorzugt an warmen, besonnten Eichenstandorten, wie z. B. an Waldrändern, in lichten Eichenwäldern, Hecken und Feldgehölzen, Parklandschaften und lichte Weideflächen mit Eichen. Die überwinterten Käfer erscheinen im Frühjahr und suchen geeignete Eichen auf. Die Weibchen legen ihre Eier ab April an die jungen Blätter. Ihre Entwicklung ist offenbar eng an den Austrieb der Eichen gekoppelt. Larven findet man dann auch um diese Zeit April – Mai herum. Die Larve erzeugt zunächst eine schmale Mine entlang des Blattrandes. Diese wird zunehmend breiter und endet schließlich in einer rundlichen Blattmine. Am Ende schneidet die Larve nahezu die gesamte Mine aus dem Blatt heraus. Dadurch entsteht ein kleines, rundliches „Blatt-Sandwich“, das zu Boden fällt. Darin bzw. anschließend am Boden erfolgt die weitere Entwicklung.

Orchestes hortorum

Der Weißfleckige Eichen-Springrüssler (Orchestes hortorum) ist paläarktisch verbreitet. Das Areal reicht von Europa über Vorderasien bis nach Sibirien. In Mitteleuropa gilt die Art als weit verbreitet, aber selten. 2025 wurde er erstmals für Madeira gemeldet. Man findet die Art von April bis September bevorzugt an warmen, besonnten Eichenstandorten, wie z. B. an Waldrändern, in lichten Eichenwäldern, Hecken und Feldgehölzen, Parklandschaften und lichte Weideflächen mit Eichen. Die überwinterten Käfer erscheinen im Frühjahr und suchen geeignete Eichen auf. Die Weibchen legen ihre Eier ab April an die jungen Blätter. Ihre Entwicklung ist offenbar eng an den Austrieb der Eichen gekoppelt. Larven findet man dann auch um diese Zeit April – Mai herum. Die Larve erzeugt zunächst eine schmale Mine entlang des Blattrandes. Diese wird zunehmend breiter und endet schließlich in einer rundlichen Blattmine. Am Ende schneidet die Larve nahezu die gesamte Mine aus dem Blatt heraus. Dadurch entsteht ein kleines, rundliches „Blatt-Sandwich“, das zu Boden fällt. Darin bzw. anschließend am Boden erfolgt die weitere Entwicklung.

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