Pflanzengallen, Insekten, Pilze, Vögel ...

Eine große Anzahl an Fotografien aus vielen Bereichen der Natur.

Rhynchites bacchus
[url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery2/Rhynchites_bacchus2.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery2/tn_Rhynchites_bacchus2.jpg[/img][/url] [url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery2/Rhynchites_bacchus3.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery2/tn_Rhynchites_bacchus3.jpg[/img][/url]

Der Purpurrote Apfelfruchtstecher (Rhynchites bacchus) ist in Europa vom Baltikum und Polen bis zum Mittelmeerraum verbreitet und kommt auch in Nordafrika, in Klein- und dem westlichen Zentralasien, im Iran und im Kaukasus vor. Sie fehlt in Skandinavien, auf den britischen Inseln gilt sie als ausgestorben. Man findet in Biotopen mit ihren Wirtspflanzen, holzigen Rosengewächsen, vor allem Obstbäumen wie z. B. Äpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Kirschen, Pflaumen und Schlehen. Ab März und April werden die Eier in eingefressene Nischen an jungen Früchten abgelegt. Anschließend durchnagt es teilweise oder ganz den Fruchtstiel, sodass die Fruchtanlage welkt oder abfällt. Die Larven entwickeln sich in der Frucht, fressen das Fruchtfleisch und sind auch kannibalisch, sodass sie auch die anderen Larven fressen, bis nur eine übrig bleibt. Die Verpuppung findet im Boden statt. Ein Teil der Larven verpuppt sich unmittelbar, kommt im Spätsommer desselben Jahres ins Freie und frisst an Obstbaumblättern, sie überwintern später unter Borkenschuppen und in Stammritzen. Andere Larven derselben Population bleiben als Altlarve (Präpuppe) im Boden, überwintern in diesem Stadium und verpuppen sich erst im folgenden Sommer. Das Puppenstadium benötigt etwa zwei Wochen Entwicklungszeit. Die adulten Käfer befressen auch Knospen und Blattanlagen.

Rhynchites bacchus



Der Purpurrote Apfelfruchtstecher (Rhynchites bacchus) ist in Europa vom Baltikum und Polen bis zum Mittelmeerraum verbreitet und kommt auch in Nordafrika, in Klein- und dem westlichen Zentralasien, im Iran und im Kaukasus vor. Sie fehlt in Skandinavien, auf den britischen Inseln gilt sie als ausgestorben. Man findet in Biotopen mit ihren Wirtspflanzen, holzigen Rosengewächsen, vor allem Obstbäumen wie z. B. Äpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Kirschen, Pflaumen und Schlehen. Ab März und April werden die Eier in eingefressene Nischen an jungen Früchten abgelegt. Anschließend durchnagt es teilweise oder ganz den Fruchtstiel, sodass die Fruchtanlage welkt oder abfällt. Die Larven entwickeln sich in der Frucht, fressen das Fruchtfleisch und sind auch kannibalisch, sodass sie auch die anderen Larven fressen, bis nur eine übrig bleibt. Die Verpuppung findet im Boden statt. Ein Teil der Larven verpuppt sich unmittelbar, kommt im Spätsommer desselben Jahres ins Freie und frisst an Obstbaumblättern, sie überwintern später unter Borkenschuppen und in Stammritzen. Andere Larven derselben Population bleiben als Altlarve (Präpuppe) im Boden, überwintern in diesem Stadium und verpuppen sich erst im folgenden Sommer. Das Puppenstadium benötigt etwa zwei Wochen Entwicklungszeit. Die adulten Käfer befressen auch Knospen und Blattanlagen.

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