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Dryocosmus kuriphilus
[url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/Dryocosmus_kuriphilus_Larve.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/tn_Dryocosmus_kuriphilus_Larve.jpg[/img][/url] [url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/Dryocosmus_kuriphilus_Puppe.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/tn_Dryocosmus_kuriphilus_Puppe.jpg[/img][/url]

Die Japanische Esskastanien-Gallwespe oder auch Kastaniengallwespe (Dryocosmus kuriphilus) ist ursprünglich in Süd-China beheimatet. Circa 1940 wurde sie in Japan eingeschleppt. Nach Nordamerika und Europa gelangte sie wahrscheinlich mit Baumschulmaterial. Im südlichen Nordamerika trat sie 1974 erstmals auf. In Europa ist sie seit 2002 aus dem Piemont und seit 2005 aus Slowenien bekannt. 2005 wurden auch erste Vorkommen in Frankreich entdeckt und 2009 dann auch in der Schweiz. Befallen werden mehrere Arten der Gattung Kastanie (Castanea), bei uns vor allem die Europäische Edelkastanie (Castanea sativa). Die Kastaniengallwespe bildet eine Generation pro Jahr. Die Vermehrung erfolgt parthenogenetisch, Männchen sind noch nie beobachtet worden. Die adulten Gallwespen schlüpfen zwischen Ende Mai und Anfang Juli und legen die Eier in Paketen von meist drei bis fünf, selten bis zu 30 Eier in die Blatt- und Blütenknospen der Kastanien. Insgesamt legt ein Weibchen über 100 Eier und stirbt nach wenigen Tagen. Die Larven schlüpfen nach 30 bis 40 Tagen und entwickeln sich nur langsam. Sie überwintern in den Knospen der Bäume. Zu Beginn des Knospenaustriebs im Frühjahr beschleunigt sich das Wachstum der Larven. Um diese Zeit verursachen sie die Gallen an den neuen Trieben. Die Larven fressen die nächsten 20 bis 30 Tage in der Galle. Zwischen Mitte Mai und Mitte Juli erfolgt die Verpuppung der Larven, kurz darauf schlüpfen die adulten Weibchen.

Dryocosmus kuriphilus



Die Japanische Esskastanien-Gallwespe oder auch Kastaniengallwespe (Dryocosmus kuriphilus) ist ursprünglich in Süd-China beheimatet. Circa 1940 wurde sie in Japan eingeschleppt. Nach Nordamerika und Europa gelangte sie wahrscheinlich mit Baumschulmaterial. Im südlichen Nordamerika trat sie 1974 erstmals auf. In Europa ist sie seit 2002 aus dem Piemont und seit 2005 aus Slowenien bekannt. 2005 wurden auch erste Vorkommen in Frankreich entdeckt und 2009 dann auch in der Schweiz. Befallen werden mehrere Arten der Gattung Kastanie (Castanea), bei uns vor allem die Europäische Edelkastanie (Castanea sativa). Die Kastaniengallwespe bildet eine Generation pro Jahr. Die Vermehrung erfolgt parthenogenetisch, Männchen sind noch nie beobachtet worden. Die adulten Gallwespen schlüpfen zwischen Ende Mai und Anfang Juli und legen die Eier in Paketen von meist drei bis fünf, selten bis zu 30 Eier in die Blatt- und Blütenknospen der Kastanien. Insgesamt legt ein Weibchen über 100 Eier und stirbt nach wenigen Tagen. Die Larven schlüpfen nach 30 bis 40 Tagen und entwickeln sich nur langsam. Sie überwintern in den Knospen der Bäume. Zu Beginn des Knospenaustriebs im Frühjahr beschleunigt sich das Wachstum der Larven. Um diese Zeit verursachen sie die Gallen an den neuen Trieben. Die Larven fressen die nächsten 20 bis 30 Tage in der Galle. Zwischen Mitte Mai und Mitte Juli erfolgt die Verpuppung der Larven, kurz darauf schlüpfen die adulten Weibchen.

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