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Reduvius personatus
[url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/Reduvius_personatus_Larve.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/tn_Reduvius_personatus_Larve.jpg[/img][/url]

Die Staubwanze (Reduvius personatus) Die Staubwanze kommt in ganz Europa bis nach Nordafrika vor. Durch Verschleppung ist diese Wanze mittlerweile auch in Nordamerika vor, vermutlich auch in Australien und Südamerika anzutreffen. Man findet sie bevorzugt in Häusern, Ställen, auf Dachböden oder auf Müllplätzen. In wärmeren Regionen findet man diese Wanze auch im Freiland, z.b. in hohlen Bäumen, unter loser Borke oder in verlassenen Vogelnestern. Die Tiere ernähren sich ausschließlich räuberisch von verschiedenen Insekten. Die Beute wird durch einen Stich getötet und ausgesaugt. Sowohl die erwachsenen Tiere, als auch die Larven sind in der Lage längere Hungerperioden zu durchstehen, wodurch sich jedoch die Entwicklung verzögert. Die Generationsdauer kann daher bis zu drei Jahre betragen, mit zwei Überwinterungen der Larven. Die Larven zeigen ein ausgeprägtes Maskierungsverhalten zum Schutz gegen Fressfeinde (siehe kleines Bild oben). Sie laden sich sofort nach jeder Häutung mit den Hinterbeinen Staub und andere Schmutzpartikel auf die Körperoberfläche und auf die Beine. Diese Partikel bleiben aufgrund klebriger Ausscheidungen spezieller Drüsenhaare haften. So sind die Tiere zum einen getarnt, zum anderen schmecken sie möglichen Fressfeinden aufgrund des Schmutzes nicht.

Reduvius personatus



Die Staubwanze (Reduvius personatus) Die Staubwanze kommt in ganz Europa bis nach Nordafrika vor. Durch Verschleppung ist diese Wanze mittlerweile auch in Nordamerika vor, vermutlich auch in Australien und Südamerika anzutreffen. Man findet sie bevorzugt in Häusern, Ställen, auf Dachböden oder auf Müllplätzen. In wärmeren Regionen findet man diese Wanze auch im Freiland, z.b. in hohlen Bäumen, unter loser Borke oder in verlassenen Vogelnestern. Die Tiere ernähren sich ausschließlich räuberisch von verschiedenen Insekten. Die Beute wird durch einen Stich getötet und ausgesaugt. Sowohl die erwachsenen Tiere, als auch die Larven sind in der Lage längere Hungerperioden zu durchstehen, wodurch sich jedoch die Entwicklung verzögert. Die Generationsdauer kann daher bis zu drei Jahre betragen, mit zwei Überwinterungen der Larven. Die Larven zeigen ein ausgeprägtes Maskierungsverhalten zum Schutz gegen Fressfeinde (siehe kleines Bild oben). Sie laden sich sofort nach jeder Häutung mit den Hinterbeinen Staub und andere Schmutzpartikel auf die Körperoberfläche und auf die Beine. Diese Partikel bleiben aufgrund klebriger Ausscheidungen spezieller Drüsenhaare haften. So sind die Tiere zum einen getarnt, zum anderen schmecken sie möglichen Fressfeinden aufgrund des Schmutzes nicht.

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