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Cronartium ribicola
[url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/Cronartium_ribicola2.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/tn_Cronartium_ribicola2.jpg[/img][/url] [url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/Cronartium_ribicola3.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/tn_Cronartium_ribicola3.jpg[/img][/url] [url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/Cronartium_ribicola4.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/tn_Cronartium_ribicola4.jpg[/img][/url] [url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/Cronartium_ribicola5.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/tn_Cronartium_ribicola5.jpg[/img][/url]
[color=#990000]Ungenießbar[/color] 

Der sogenannte Säulenrost (Cronartium ribicola) infiziert die Nadeln fünfnadeliger Kiefern von Spätsommer bis Herbst (August, September) mit Basidiosporen. Die Keimschläuche der Sporen dringen durch die Stomata ein. Im folgenden Frühjahr zeigen sich gelbliche bis rötliche Flecken auf den infizierten Nadeln. Im Laufe des Jahres dringt der Pilz in die Rinde des Triebes vor, wo er während der folgenden 2 Jahre erste dunkle Nekrosen verursacht. Im Bereich dieser Nekrosen werden zunächst Pyknidien gebildet, deren Sporen der Dicaryotisierung dienen und von Insekten verbreitet werden können. Im auf die Pyknidienbildung folgenden Frühjahr werden in der Rinde (nach Dicaryotisierung) blasenförmige Aecidien gebildet. Mithilfe der Aecidiosporen infiziert Cronartium ribicola seinen Zwischenwirt, nämlich Ribes-Arten. Die Schwarze Johannisbeere ist dabei besonders anfällig. Auf den Blättern des Zwischenwirtes werden Uredosporen gebildet, mit denen sich der Pilz auf den Zwischenwirten ausbreitet (auf den Bildern zu sehen). Im Spätsommer und Herbst werden auf dem Zwischenwirt Teleutosporen und in der Folge Basidiosporen gebildet, mit denen Cronartium wiederum Kiefernnadeln infiziert. Damit ist der Kreislauf geschlossen. [color=#990000]Verwechslung:[/color] mit anderen ähnlichen Rostpilzen.

Cronartium ribicola


Ungenießbar

Der sogenannte Säulenrost (Cronartium ribicola) infiziert die Nadeln fünfnadeliger Kiefern von Spätsommer bis Herbst (August, September) mit Basidiosporen. Die Keimschläuche der Sporen dringen durch die Stomata ein. Im folgenden Frühjahr zeigen sich gelbliche bis rötliche Flecken auf den infizierten Nadeln. Im Laufe des Jahres dringt der Pilz in die Rinde des Triebes vor, wo er während der folgenden 2 Jahre erste dunkle Nekrosen verursacht. Im Bereich dieser Nekrosen werden zunächst Pyknidien gebildet, deren Sporen der Dicaryotisierung dienen und von Insekten verbreitet werden können. Im auf die Pyknidienbildung folgenden Frühjahr werden in der Rinde (nach Dicaryotisierung) blasenförmige Aecidien gebildet. Mithilfe der Aecidiosporen infiziert Cronartium ribicola seinen Zwischenwirt, nämlich Ribes-Arten. Die Schwarze Johannisbeere ist dabei besonders anfällig. Auf den Blättern des Zwischenwirtes werden Uredosporen gebildet, mit denen sich der Pilz auf den Zwischenwirten ausbreitet (auf den Bildern zu sehen). Im Spätsommer und Herbst werden auf dem Zwischenwirt Teleutosporen und in der Folge Basidiosporen gebildet, mit denen Cronartium wiederum Kiefernnadeln infiziert. Damit ist der Kreislauf geschlossen. Verwechslung: mit anderen ähnlichen Rostpilzen.

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