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Zecke
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Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) oder im Volksmund Zecke genannt, gehört zu den Gliederfüßern (Arthropoda) und ist eine Schmarotzermilbe. Sie kommt als Blutsauger an Tieren und Menschen vor und kann gefährliche Krankheiten wie die Frühsommer-Meningo-Encephalitis (FSME) und die Borreliose auslösen. Mithilfe des Hallerschen Organs, welches sich in den Füßen der Vorderbeine der Zecke befindet, ortet sie ihre möglichen Opfer. Dabei wirkt der Duft der Buttersäure, die den Schweißdrüsen der Säugetiere entströmt als Signal, worauf sie sich auf ihre Opfer fallen lässt. Die Zecke findet man an Waldrändern, Waldlichtungen mit hohen Gräsern und Bachauen, in der Laubschicht von Laub- und Mischwäldern ohne Unterbewuchs etc. Die Entwicklung der Zecke dauert zwei bis drei Jahre und vollzieht sich in drei Entwicklungsstadien. Die vollgesaugten Weibchen (siehe kleines Bild, oben) legen nach dem Abfallen vom Wirt die Eier im Bodenbereich ab und sterben dann. Im Frühjahr des darauffolgenden Jahres schlüpfen die Larven, die in der Regel Kleinsäuger wie Mäuse, Ratten, Reptilien als Wirte benutzen. Nach dem Abfall vom Wirt häuten sie sich mehrfach und werden zur Nymphe. Wirte der Nymphen sind größere Säugetiere wie Eichhörnchen, Kaninchen und Vögel. Die Nymphen überwintern im Boden und im nächsten Frühjahr häuten sich die zu erwachsenen Zecken, die dann größere Säugetiere wie Rehe, Wildschweine, Menschen als Wirt aufsuchen. Die Begattung der Weibchen erfolgt auf den Wirten. Durch wechselnde klimatische Bedingungen wie Luftfeuchtigkeit oder Temperatur kann der Entwicklungszyklus verkürzt oder verlängert werden, sodass häufig auch verschiedene Stadien nebeneinander vorkommen können. Menschen können von allen drei Stadien als Wirt benutzt werden.

Zecke



Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) oder im Volksmund Zecke genannt, gehört zu den Gliederfüßern (Arthropoda) und ist eine Schmarotzermilbe. Sie kommt als Blutsauger an Tieren und Menschen vor und kann gefährliche Krankheiten wie die Frühsommer-Meningo-Encephalitis (FSME) und die Borreliose auslösen. Mithilfe des Hallerschen Organs, welches sich in den Füßen der Vorderbeine der Zecke befindet, ortet sie ihre möglichen Opfer. Dabei wirkt der Duft der Buttersäure, die den Schweißdrüsen der Säugetiere entströmt als Signal, worauf sie sich auf ihre Opfer fallen lässt. Die Zecke findet man an Waldrändern, Waldlichtungen mit hohen Gräsern und Bachauen, in der Laubschicht von Laub- und Mischwäldern ohne Unterbewuchs etc. Die Entwicklung der Zecke dauert zwei bis drei Jahre und vollzieht sich in drei Entwicklungsstadien. Die vollgesaugten Weibchen (siehe kleines Bild, oben) legen nach dem Abfallen vom Wirt die Eier im Bodenbereich ab und sterben dann. Im Frühjahr des darauffolgenden Jahres schlüpfen die Larven, die in der Regel Kleinsäuger wie Mäuse, Ratten, Reptilien als Wirte benutzen. Nach dem Abfall vom Wirt häuten sie sich mehrfach und werden zur Nymphe. Wirte der Nymphen sind größere Säugetiere wie Eichhörnchen, Kaninchen und Vögel. Die Nymphen überwintern im Boden und im nächsten Frühjahr häuten sich die zu erwachsenen Zecken, die dann größere Säugetiere wie Rehe, Wildschweine, Menschen als Wirt aufsuchen. Die Begattung der Weibchen erfolgt auf den Wirten. Durch wechselnde klimatische Bedingungen wie Luftfeuchtigkeit oder Temperatur kann der Entwicklungszyklus verkürzt oder verlängert werden, sodass häufig auch verschiedene Stadien nebeneinander vorkommen können. Menschen können von allen drei Stadien als Wirt benutzt werden.

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